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CommanderZero bewertet Redfall

Verfasst am 17.07.2025 um 11:06 Uhr.

Ein Schuss in den Ofen?


Als jemand, der sich in der Spielewelt als Bossgegner-Bezwinger und taktischer Maestro einen Namen gemacht hat, war meine Vorfreude auf das neueste Vampir-Spektakel riesig. Die Trailer versprachen eine offene Welt voller Action und eine packende Geschichte. Doch nach unzähligen Stunden in der düsteren Welt bin ich zwiegespalten. War es das, worauf wir gewartet haben?

Als jemand, der sich in der Spielewelt als Bossgegner-Bezwinger und taktischer Maestro einen Namen gemacht hat, war meine Vorfreude auf das neueste Vampir-Spektakel riesig. Die Trailer versprachen eine offene Welt voller Action und eine packende Geschichte. Doch nach unzähligen Stunden in der düsteren Welt bin ich zwiegespalten. War es das, worauf wir gewartet haben?

Die Prämisse ist vielversprechend: Eine Küstenstadt in Massachusetts wird von einer Armee von Vampiren überrannt, die durch wissenschaftliche Experimente entstanden sind. Wir schlüpfen in die Rolle eines von vier spielbaren Charakteren, jeder mit einzigartigen Fähigkeiten und Waffen. Die Idee, sich mit Freunden zusammenzutun und die Blutsauger in einer offenen Welt zu jagen, klang wie ein Traum. Und anfangs fühlt es sich auch so an.

Die Charaktere sind gut designt und bieten unterschiedliche Spielstile. Layla etwa kann ein telekinetisches Lift erschaffen, während Jacob mit einem mystischen Raben angreifen kann. Die Waffen fühlen sich befriedigend an, und es macht Spaß, die verschiedenen Fähigkeiten im Kampf zu kombinieren. Die anfängliche Erkundung der offenen Welt ist spannend. Die Stadt ist atmosphärisch gestaltet und voller Details. Man spürt die Verzweiflung und den Untergang, der über der Stadt liegt.

Doch dann kommen die Probleme. Und sie sind zahlreich. Zuerst einmal ist die Welt zwar detailliert, aber auch seltsam leblos. Es gibt kaum Interaktionen mit der Umgebung, und die KI der Gegner ist bestenfalls mittelmäßig. Die Vampire sind oft dumm und vorhersehbar, was die Kämpfe schnell eintönig macht. Auch die Spielwelt wird mit der Zeit eintönig und wiederholt sich.

Das größte Problem ist jedoch die Technik. Das Spiel leidet unter einer Vielzahl von Bugs, Glitches und Performance-Problemen. Ruckler, Abstürze und Grafikfehler sind an der Tagesordnung. Für ein Spiel dieser Größenordnung ist das einfach inakzeptabel. Es mindert den Spielspaß erheblich und raubt einem die Immersion.

Die Geschichte ist an sich nicht schlecht, aber sie wird nur durch Dialoge und Notizen erzählt, was es schwierig macht, sich mit der Welt und den Charakteren zu verbinden. Die Nebenmissionen sind repetitiv und bieten wenig Abwechslung. Oft wiederholen sich die gleichen Aufgaben in unterschiedlichen Gebieten, was schnell langweilig wird.

Der Koop-Modus ist eine nette Zugabe, aber er kann die Probleme des Spiels nicht wirklich kaschieren. Das Zusammenspiel mit Freunden kann Spaß machen, aber die technischen Probleme und die repetitiven Aufgaben bleiben bestehen. Zudem gibt es Schwierigkeiten, eine stabile Verbindung herzustellen, was den Koop-Modus oft zu einem Geduldsspiel macht.

Ich bin enttäuscht. Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Spiel, und es hat sie leider nicht erfüllt. Die Grundidee ist gut, aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Die technischen Probleme, die eintönigen Kämpfe und die mangelnde Lebendigkeit der Welt trüben den Spielspaß erheblich. Es ist kein Totalausfall, aber es ist auch weit entfernt von einem Meisterwerk. Als jemand, der sich in der Spielewelt einen Namen gemacht hat, hätte ich mir mehr gewünscht. Es gibt Momente, in denen das Spiel seine Stärken zeigt, aber sie werden durch die vielen Mängel überschattet.

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