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DerZockerKaiser bewertet The Sims 4: Cats & Dogs

Verfasst am 07.06.2025 um 14:15 Uhr. Bearbeitet am 26.09.2025 um 14:06 Uhr.

Flauschige Freunde und ein paar Kratzer: Meine Erfahrung mit Haustier-Wahnsinn


Ich liebe Tiere, also war die Erweiterung für mein Lieblingsspiel ein Muss. Aber hat sich der Kauf gelohnt? Lest hier meine ehrliche Meinung, ohne viel Drumherum.

Als Gelegenheitszocker mit Herz und Seele, der hauptsächlich in RPGs und manchmal auch in kompetitiven Shootern unterwegs ist, bin ich immer offen für neue Spielerlebnisse. Und was könnte entspannter sein, als ein Spiel, in dem man sein eigenes virtuelles Zuhause mit flauschigen Freunden teilt? Die Erweiterung, um die es hier geht, versprach genau das: Katzen und Hunde für meine Sims. Und ich muss sagen, die ersten Spielstunden waren wirklich vielversprechend.

Das Erstellen der Tiere ist super. Man kann wirklich alles anpassen, von der Rasse über die Fellfarbe bis hin zu den Ohren und der Schwanzform. Ich habe Stunden damit verbracht, meine perfekte Fellnase zu designen. Die Animationen sind wirklich gelungen, besonders die kleinen Eigenheiten der Tiere, wie das Schnurren der Katze oder das Wedeln des Hundes. Man merkt, dass hier viel Liebe zum Detail eingeflossen ist.

Auch die Interaktionen mit den Tieren sind süß. Man kann sie streicheln, mit ihnen spielen, sie füttern und sogar trainieren. Die Hunde lernen Tricks, die Katzen erklimmen Möbel und jagen Spielzeug. Das ist alles wirklich niedlich und trägt definitiv zur Immersion bei. Ich habe mich oft dabei ertappt, wie ich einfach nur meinen Sims dabei zugesehen habe, wie sie mit ihren Haustieren interagieren.

Allerdings gibt es auch ein paar Dinge, die mich gestört haben. Zum einen ist die Steuerung manchmal etwas hakelig. Die Tiere bewegen sich nicht immer so, wie man es sich vorstellt, und manchmal geraten sie in Situationen, in denen sie einfach feststecken. Das kann schon frustrierend sein, besonders wenn man versucht, eine bestimmte Interaktion auszuführen.

Ein weiterer Punkt ist der Umfang der Erweiterung. Klar, es gibt neue Objekte, neue Kleidung und eine neue Nachbarschaft, aber ich hätte mir noch mehr gewünscht. Mehr Möglichkeiten zur Interaktion mit den Tieren, mehr Herausforderungen und vielleicht sogar eine tiefere Geschichte.

Was mich aber am meisten gestört hat, ist das Verhalten der Tiere im Allgemeinen. Sie scheinen manchmal einfach nur Chaos zu verursachen. Sie pinkeln auf den Teppich, kratzen an Möbeln und beißen Besucher. Klar, das ist realistisch, aber es kann auch sehr anstrengend sein. Man ist ständig damit beschäftigt, die Schäden zu beheben und die Tiere zu erziehen.

Die neue Nachbarschaft, Brindleton Bay, ist wirklich hübsch, aber sie wirkt auch ein bisschen leer. Es gibt nicht viel zu entdecken und die Interaktionen mit den Nachbarn sind begrenzt. Ich hätte mir mehr Möglichkeiten gewünscht, um die Nachbarschaft zu erkunden und neue Freunde zu finden.

Auch das Gameplay an sich wird schnell repetitiv. Man füttert die Tiere, spielt mit ihnen, säubert die Hinterlassenschaften und wiederholt das Ganze immer und immer wieder. Irgendwann wird es einfach langweilig.

Trotzdem gibt es auch positive Aspekte. Die Möglichkeit, Tierärzte zu werden und die eigenen Tiere zu behandeln, ist eine tolle Ergänzung. Man kann eine eigene Tierklinik eröffnen, Patienten behandeln und Geld verdienen. Das bringt eine neue Ebene des Gameplays und ist wirklich motivierend.

Insgesamt ist diese Erweiterung ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite gibt es viele niedliche Tiere, tolle Animationen und eine liebevolle Gestaltung. Auf der anderen Seite gibt es hakelige Steuerung, begrenzten Umfang und sich wiederholendes Gameplay. Ich habe mich letztendlich trotzdem gut unterhalten, aber es ist kein Muss für jeden Simmer.

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