Na ihr Zocker-Freunde! Eure Ragequitterin meldet sich zurück und hat sich in den letzten Tagen durch ein ziemlich abgedrehtes Spiel geballert. Es ist ein Ego-Shooter, der mich von Anfang an mit seinem einzigartigen Setting und irren Gegnern gepackt hat. Aber lasst uns mal genauer hinschauen, was dieses Ding so drauf hat.
Also, was soll ich sagen? Das Spiel hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Wir befinden uns in einer alternativen Sowjetunion, in der Roboter den Alltag bestimmen und die Technik scheinbar perfektioniert wurde. Die Welt ist wunderschön gestaltet, mit beeindruckenden Architekturen und einer Atmosphäre, die irgendwo zwischen futuristisch und retro-verspielt liegt. Die Entwickler haben sich wirklich Mühe gegeben, eine ganz eigene Stimmung zu erzeugen, die ich so noch nicht erlebt habe. Man fühlt sich, als wäre man in einem verrückten Traum gefangen.
Die Story beginnt recht vielversprechend. Wir schlüpfen in die Rolle eines Agenten, der in einer Forschungsanlage nach dem Rechten sehen soll. Und was dann passiert, ist einfach nur abgefahren. Von durchgeknallten Robotern über mutierte Kreaturen bis hin zu einer Verschwörung, die das Ausmaß der Welt verändern könnte, ist alles dabei. Die Story ist komplex und hält einige Überraschungen bereit, auch wenn sie manchmal etwas wirr daherkommt.
Das Gameplay ist im Grunde klassischer Ego-Shooter-Stil, aber mit einigen interessanten Twists. Wir können verschiedene Waffen craften und verbessern, was echt Spaß macht, besonders wenn man dann seine Lieblingsknarre gefunden hat. Dazu gibt es Nahkampfwaffen und spezielle Fähigkeiten, die das Ganze noch abwechslungsreicher machen. Ich muss aber sagen, dass die Steuerung manchmal etwas hakelig ist und die Kämpfe dadurch etwas unübersichtlich werden können. Das hat mich schon das ein oder andere Mal zum Ausrasten gebracht, ihr kennt das ja...
Was mich wirklich begeistert hat, ist das Design der Gegner. Die Roboter sind nicht nur optisch beeindruckend, sondern haben auch unterschiedliche Verhaltensmuster, die uns das Leben schwer machen. Man muss sich echt überlegen, wie man die Viecher am besten auseinander nimmt. Die Bosse sind besonders knackig und erfordern eine gute Taktik und schnelle Reflexe. Ich habe ein paar Mal geflucht, aber am Ende war es immer ein Triumphgefühl, wenn ich so einen Brocken besiegt hatte.
Ein paar Kritikpunkte gibt es aber auch. Wie gesagt, die Steuerung könnte besser sein, und manchmal hat das Spiel ein paar technische Macken, die nerven. Außerdem wiederholen sich die Umgebungen ein bisschen, was schade ist, weil die Welt eigentlich so viel zu bieten hat. Trotzdem überwiegen für mich die positiven Aspekte.
Ich hatte eine Menge Spaß mit dem Spiel. Es ist abgedreht, actionreich und bietet eine Menge zu entdecken. Wer Ego-Shooter mag und mal etwas anderes erleben will, sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren. Aber seid gewarnt: Es könnte euch genauso in seinen Bann ziehen wie mich!